14:13h, Dienstag 09.03.2010
drei Auszubildende haben Prüfungen bestanden
Abschließend erfolgreich
Bielefeld. Drei Auszubildende der START Zeitarbeit haben die Prüfung im Rahmen der Partnerschaftlichen Ausbildung in der Niederlassung Bielefeld erfolgreich bestanden. Niederlassungsleiter Frank Wille freut sich für den 19-jährigen Industriemechaniker Ruvim Neufeld, den Zerspanungsmechaniker Wilhelm Penner (21) und den 24-jährigen Bürokaufmann Adrian Jedra. Jedras Ausbildungsbetrieb – die Autovermietung Oberschelp in Schloß-Holte – übernimmt ihn nun. „Können die Auszubildenden nicht von den Kooperationspartnern im Anschluss an ihre Abschlussprüfung übernommen werden, garantiert START ihnen eine mindestens sechsmonatige Weiterbeschäftigung“, erläutert Wille. Sie solle dazu dienen, dass sie im Rahmen der Zeitarbeit erste Berufserfahrungen sammeln, sich weiter qualifizieren oder im Idealfall einen neuen Arbeitsplatz bei einem der Kundenunternehmen finden. Frank Wille, der sich in Bielefeld für die Umsetzung des Projektes einsetzt und die Auszubildenden während der gesamten Lehrzeit betreut hat, ergänzt: „Auch nach der Ausbildung werden wir den Jugendlichen zur Seite stehen.“
19 Auszubildende in Partnerschaftlicher Ausbildung
Insgesamt werden in Bielefeld zurzeit 19 Auszubildende in Kooperation mit Firmen aus Bielefeld, Herford und Umgebung ausgebildet. „Wir hoffen, auch weiterhin vielen Jugendlichen über dieses Modell eine Perspektive geben zu können und Unternehmen der Region für die Partnerschaftliche Ausbildung und Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze zu begeistern“, konstatiert Wille.
Das Konzept der Partnerschaftlichen Ausbildung
START verfolgt arbeitsmarktpolitische Ziele mit besonderer sozialer Verantwortung für Benachteiligte. Da sich für Jugendliche die Situation auf dem Ausbildungsmarkt in den vergangenen Jahren deutlich verschärft hat, startete 2004 das erfolgreiche Projekt der Partnerschaftlichen Ausbildung. Ziel dieses Projektes ist es, gemeinsam mit den Betrieben der Regionen zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen. Dieses Modell entlastet die kooperierenden Betriebe von finanziellem und organisatorischem Aufwand und senkt so die Schwelle für die Einrichtung von Ausbildungsplätzen. Dabei schließt START den Ausbildungsvertrag mit dem Jugendlichen ab und übernimmt das gesamte Ausbildungsmanagement. Die Kooperationsbetriebe führen die fachliche Ausbildung durch und beteiligen sich mit mindestens der Hälfte der Ausbildungskosten. START erleichtert so insbesondere Jugendlichen mit Hauptschulabschluss, eingeschränkten Vermittlungsperspektiven oder Altbewerbern den Zugang zu Ausbildung und Beruf. Unternehmensweit wurden so seit 2004 bisher 562 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen. Das Zeitarbeitsunternehmen zu deren Gesellschaftern neben dem Land Nordrhein-Westfalen unter anderem der DGB, die Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände, die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtpflege des Landes NRW sowie weitere Gesellschafter zählen, konnte im Januar wieder vielen Auszubildenden zur erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung beglückwünschen.
karla.salk
Der Beitrag wurde am Dienstag, dem 09. März 2010 um 14:13 Uhr veröffentlicht und wurde unter Startseite, Lokales abgelegt.
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